Entdecken Sie Anlagen für Ihre Anfrage
Mehrspindel-Bohr- und Gewindeschneidmaschine mit zwei Servoantrieben →Prüfen Sie die veröffentlichten Spezifikationen und Konfigurationsoptionen anhand Ihrer Werkstückzeichnung, bevor Sie ein Angebot anfordern.
Ordnen Sie jede Messung in die Werkzeughistorie ein
Ein Ordner mit Prüfergebnissen zeigt die Werkzeugentwicklung nur, wenn Messungen mit der Produktionsfolge verknüpft sind. Erfassen Sie Werkzeug- oder Schneidenkennung, Einbauereignis, Merkmalsposition und Zählgrundlage. Geben Sie an, ob Zyklen, Bohrungen oder fertige Werkstücke gezählt werden. Diese Größen unterscheiden sich, wenn ein Werkstück mehrere Merkmale enthält oder ein Zyklus mehrere Werkzeuge nutzt.
Halten Sie bei einem Mehrspindelversuch jede Merkmals- und Werkzeugreihe identifizierbar. Das Mitteln nicht zusammengehöriger Bohrungen kann eine prüfbedürftige lokale Änderung verbergen. Werden nur ausgewählte Werkstücke geprüft, bewahren Sie deren Position in der Folge und den Stichprobenplan auf. Das nicht gemessene Intervall muss sichtbar bleiben und darf nicht als durchgängiger Nachweis bestätigter Maße erscheinen.
Halten Sie alternative Erklärungen neben dem Trend fest
Der Leitfaden von Sandvik Coromant zur Fehlerbehebung beim Bohren nennt Spitzenverschleiß neben Rundlauf, Spannung und Werkstückstabilität bei der Prüfung von Bohrungstoleranzproblemen. Berücksichtigen Sie diese Bandbreite beim Aufbau der Untersuchung. Ein sich mit der Zeit veränderndes Maß ist Anlass zur Prozessprüfung; für sich allein ist es keine Diagnose einer verschlissenen Schneide.
Tragen Sie Werkstoffchargenwechsel, Einrichtkorrekturen, erneutes Einsetzen des Werkzeugs und Änderungen der Messmethode in dieselbe Zeitachse ein. Bewahren Sie einen tatsächlichen Messwert auf, wenn die Methode einen liefert, statt jeden Wert auf bestanden oder nicht bestanden zu reduzieren. Halten Sie bei attributiven Gewindeprüfungen die vorgeschriebenen Beobachtungen und die Methode fest, ohne aus dem Ergebnis eine kontinuierliche Messgröße zu erfinden.
Verwenden Sie ein kompaktes Überwachungsregister
Dieses eigens entwickelte Register kann als manuell ausgefülltes Versuchsblatt beginnen. Es dient der Rückverfolgbarkeit und behauptet nicht, dass die ausgewählte Maschine diese Felder automatisch erfasst. Ergänzen Sie automatische Datenerfassung erst, wenn deren Verfügbarkeit, Bedeutung und Verknüpfung mit dem Werkstückdatensatz bestätigt sind.
Vereinbaren Sie Maßnahmen, bevor eine Grenze erreicht wird
Bitten Sie Qualitäts- und Prozessverantwortliche, die Maßnahmenfolge bei bedenklichen Trends, ungewöhnlichen Beobachtungen und nichtkonformen Ergebnissen festzulegen. Dazu können Prüfung, zusätzliche Kontrolle oder Werkzeugwechsel nach freigegebenem Verfahren gehören. Interne Eingriffskriterien müssen von den Abnahmegrenzen der Zeichnung unterscheidbar bleiben. Erfinden Sie keine universelle Wechselzahl oder einen für alle Anwendungen geltenden Toleranzprozentsatz.
Definieren Sie beim Auftreten eines Problems, was mit den seit der letzten relevanten bestätigten Prüfung gefertigten Werkstücken geschieht. Der Qualitätsverantwortliche bestimmt den betroffenen Zeitraum und den Umgang damit anhand der tatsächlichen Aufzeichnungen und des freigegebenen Prozesses. Ein neues Werkzeug weist nicht nachträglich die Konformität früherer Teile nach; bewahren Sie daher beim Wiederanlauf die Ereignishistorie auf.
Prüfen Sie, was sich nach dem Wechsel verändert hat
In einem hypothetischen Versuch verschiebt sich ein Merkmalsergebnis allmählich und nähert sich nach einem Werkzeugwechsel wieder seinem früheren Niveau. Das ist ein nützlicher Hinweis für weitere Untersuchungen, insbesondere bei Wiederholung. Erfassen Sie jedoch gleichzeitige Einrichtänderungen: Werden Werkzeug und Vorrichtung zugleich neu eingestellt, bleiben zwei veränderte Faktoren. Ohne ausreichende Nachweise darf der Versuch keine einzelne bestätigte Ursache behaupten.
Ein zweiter nützlicher Vergleich betrifft vollständige, rückverfolgbare Werkzeughistorien unter gleichwertigen Bedingungen. Prüfen Sie die Streuung der Ergebnisse und Eingriffe, statt den längsten beobachteten Lauf als Produktionsziel zu wählen. Lassen Sie die zuständigen Fachleute entscheiden, wie viele Nachweise für die geplante Betriebsstrategie nötig sind und ob weitere Versuche erforderlich sind.
Machen Sie aus den Aufzeichnungen eine gezielte Anlagenanfrage
Senden Sie BINSING Zeichnung, Werkstoff, aktuelle Prüfgrundlage und eine kleine Auswahl rückverfolgbarer Produktionsaufzeichnungen. Erklären Sie, ob der Vorschlag nur einen Versuch, Zugang zu manuellen Aufzeichnungen oder eine gesondert spezifizierte Überwachungseinrichtung erfordert. Fragen Sie, was die angebotene Anlage tatsächlich bereitstellen kann und was beim Qualitätssystem des Werks verbleibt. Ein definierter Informationsbedarf ist leichter zu beurteilen als eine Anfrage nach automatischer Qualitätssicherung.

